Aufbau und Funktionsweise einer E-Zigarette

Eine elektronische Zigarette – kurz als E-Zigarette bezeichnet – erzeugt keinen Rauch wie herkömmliche Zigaretten, sondern nur Dampf. Dies geschieht in dem die zugehörigen Aroma-Flüssigkeiten, auch Liquids genannt, verdampft werden. Die Liquids sind dabei in einem breiten Spektrum an Aromen, mit oder ohne Nikotin, direkt im E Zigaretten Shop erhältlich.
Dadurch, dass bei E-Zigaretten kein Tabak verbrannt wird, hat ihr Qualm bzw. Dampf im Vergleich zu herkömmlichen Zigarettenrauch deutlich weniger Schadstoffe. Insbesondere toxische und damit gesundheitsschädliche Stoffe werden so vermieden. Gleichzeitig produziert sie weniger Abfall, da keine Asche sowie Filterreste anfallen.

Aufbau der elektronischen Zigarette – Aufgaben der einzelnen Bestandteile

Das wohl zentralste Element einer E-Zigarette ist wohl der Verdampfer. Wie der Name schon vermuten lässt ist er für Erzeugung des Dampfes, welcher später inhaliert wird, verantwortlich. Innerhalb des Verdampferkopfes befindet sich ein System von einer oder mehrerer Heizspiralen. Je nach Ausführung als „Mono-“, „Duo-“ oder „Triple-Coil-Wicklung“ wird so das Liquid auf einer oder mehreren Heizspiralen verdampft. Generell gilt, dass je mehr Spiralen im Verdampferkopf verbaut sind, desto mehr Dampf kann die E-Zigarette erzeugen.
Der Verdampferkopf ist dabei über die so genannte Verdampferbasis mit dem Akku verbunden. Dieser grenzt wiederum an den Liquid-Tank an. Auf den Liquid-Tank ist das Mundstück aufgesteckt. Das Mundstück ist die Schnittstelle zum Verbraucher und sollte, genauso wie der Verdampferkopf, regelmäßig gewechselt werden. Dies hat neben hygienischen auch funktionsabhängige Gründe. Denn die im Verdampferkopf verbauten Heizspiralen können – ähnlich wie bei herkömmlichen Glühbirnen – durchbrennen. Bei sachgemäßen, herkömmlichen Verbrauch hält ein Verdampferkopf rund einen Monat. Die nötigen Ersatzteile können ebenso in speziellen E Zigaretten Shops erworben werden.
Aktiviert wird die Verdampfungsfunktion je nach Modell, entweder durch das Drücken des Ein- und Ausschalters oder durch das Ziehen am Mundstück, wodurch der entstehende Unterdruck dafür sorgt, dass der Akku aktiviert wird. Wird nun die Verdampferfunktion aktiviert, dann kommt die Flüssigkeit aus dem Liquid-Tank mit den Heizspiralen in Kontakt. Dies geschieht entweder mit Hilfe eines Dochtes aus Baumwolle oder durch manuelles Aufträufeln.
Die verbauten Akkus sind meist Lithium-Ionen Technik versehen und sorgen für die nötige Versorgungsspannung für die Heizspiralen. Je nach Widerstand der Heizdrähte fällt auch die Versorgungsspannung und der fließende Strom aus. Durch den Stromfluss erhitzen sich schließlich die Heizspiralen. Das Liquid verdampft dabei bei rund 300 °C. Gesteuert wird das Zusammenspiel dieser Elemente inklusive ihrer Funktionen über einen verbauten Mikroprozessor.

Besonderheiten von unterschiedlichen E-Zigaretten Ausführungen

Obwohl die Technik von E-Zigaretten immer nach demselben Prinzip funktioniert, gibt es dennoch unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten und Varianten. So gibt es beispielsweise eine prinzipielle Einteilung zwischen Einwegverdampfern und Mehrwegverdampfern. Gerade Einwegverdampfer sind gerade bei Umsteigern von der normalen Zigarette zur elektronischen Variante beliebt. Hier entfällt nämlich das selbstständige Nachfüllen des Liquids. Es muss nur in regelmäßigen Abständen ein neuer Verdampfer inklusive Liquid gekauft werden. Die Mehrweg-Variante ist dagegen aus preislichen Gesichtspunkten attraktiver, da der Liquid-Tank hier ein deutlich größeres Volumen aufweist und auch die Liquids selbst nachgefüllt werden. Hier hat der Kunde auch die Möglichkeit auf eine größere Vielfalt an Aromen zurückzugreifen. Bei diesen Wechselclearomizer-Systemen müssen nur die Verdampferköpfe regelmäßig erneuert werden.